Pressemitteilung 13. Bundeskongress der Kommunalen Kinos

Rezepte für halbvolle Kinosäle – 13. Bundeskongress der Kommunalen Kinos
in Köln und Leverkusen vom 1. bis 3. Dezember 2017

Podiumsdiskussion, Filmplakatschau, Workshops, Vorträge, historische Kino-Trailer-Show und Filmraritäten auf großer Leinwand
Der 13. Bundeskongress der Kommunalen Kinos wird heute um 15:30 Uhr im Filmforum im Museum Ludwig in Köln eröffnet. Das jährliche Treffen der kommunalen Kinobranche steht im Jahr 2017 unter dem Motto Rezepte für halbvolle Kinosäle – zeitgenössische und historische Reflexionen zum Kinomarketing und findet an diesem Wochenende im Westen Deutschlands an drei Orten in Köln und Leverkusen statt, die zu den Zentren cinephiler Kultur in dieser Region gehören: neben dem Filmforum im Museum Ludwig können Gäste und Vertreter*innen der Filmbranche aus der ganzen Bundesrepublik dichtes Veranstaltungsprogramm im Filmclub 813 und dem Kommunalen Kino Leverkusen genießen.
Große Kinos zeigen meist nur eine beschränkte Auswahl an aktuell erfolgreichen Filmen. In Zeiten von Streaming-Diensten und immer besseren Endgeräten, muss die Rolle des Kinos neu verhandelt werden. Dass Kino jedoch mehr als eine Filmvorführung ist, wird mit Programmen Kommunaler Kinos deutlich: Retrospektiven, historische Filmschätze, Filmgespräche, Podiumsdiskussionen – andere Filme anders zeigen heißt die gemeinsame Zielsetzung, die eine kulturpolitisch unverzichtbare Ergänzung zum kommerziellen Kino und Film darstellt. Dass dieses Programm auch andere Werbung und Marketingstrategien braucht, ist nicht nur eine wirtschaftliche Notwendigkeit, sondern auch eine filmpolitische Frage, bedenkt man immer knappere Budgets, mit welchen die Kommunalen Kinos auskommen müssen – der diesjährige Kongress verhandelt genau diese Dimension der Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit in der Kinobranche und bringt Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen zusammen, die das Kino als einen politischen und soziokulturell wichtigen Ort begreifen. Fragen, mit denen wir uns beschäftigen, sind: Wie begeistern wir das Publikum für das Kino? Wie wecken wir die Neugier, sich auf etwas Unbekanntes einzulassen? Wie machen wir den Film zu einem Ereignis? Wie wichtig ist das Profil des Kinos für die Öffentlichkeitsarbeit und die Bewerbung des eigenen Programms?
So diskutieren Christine Reeh-Peters (Kinemathek Karlsruhe), Nils Ebert (W-Film, Köln), Silke J. Räbiger (Internationales Frauenfilmfestival Dortmund|Köln), Daniel Kothenschulte (Filmkritiker, Köln) und Moderatorin Manja Malz (Kinemathek Hamburg / B-Movie) als Vertreter*innen aus Verleih, Kino, Festival und Filmkritik die verschiedenen Positionen der jeweiligen Branchenbereiche und tauschen die Perspektiven aus.
Eröffnet wird der Kongress im Filmforum im Museum Ludwig mit einer Plakatschau, die die Geschichte und Arbeit der Mitglieder des Bundesverbands kommunale Filmarbeit in den vergangen Jahrzehnten sichtbar macht. Mit dem Vortrag Marketing im frühen Kino gibt Dr. Joseph Garncarz, Filmwissenschaftler und Dozent am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln, einen Einblick in die Historie der Film- und Kinowerbung und René Grohnert, Leiter des Deutschen Plakat Museums im Museum Folkwang, präsentiert die umfangreiche Filmplakatsammlung des Essener Museums.
Wenn es um Filme und Werbung geht, dürfen Filmtrailer nicht fehlen: Die Mitglieder des Kollektivs Filmclub 813 führen uns in einer historischen Kinotrailershow auf 16mm und 35mm durch 50 Jahre internationale Film- und Genregeschichte in ihrem Kino in der BRÜCKE.
Mit Raritäten wie THE HUCKSTERS (USA 1947, Regie: Jack Conway), mit Clark Gable und Ava Gardner in den Hauptrollen, bringen wir erst- und einmalig in Deutschland die amüsante Satire auf den Werbebetrieb auf die große Leinwand. Der Filmhistoriker Ernst Schreckenberg wird in den Film einführen. Darüber hinaus freuen wir uns auf die Vorführungen und Filmgespräche mit den Kölner Regisseuren von ORIGINAL COPY (D 2015) Florian Heinzen-Ziob und Georg Heinzen und von DIE QUEREINSTEIGERINNEN (D 2005), Rainer Knepperges und Christian Mrasek.
Werbung und Marketing im Arbeitsaltag werden am Samstag im Kommunalen Kino in Leverkusen verhandelt – konkrete Strategien werden in Vorträgen und Workshops ausgearbeitet und erprobt.
Das vollständige Programm entnehmen Sie bitte unserem Flyer oder unserer Homepage.
Der 13. Bundeskongress der kommunalen Kinos ist eine gemeinsame Veranstaltung des Bundesverbands kommunale Filmarbeit e.V., des Filmforums im Museum Ludwig, des Filmclubs 813 e.V. und des Kommunalen Kinos Leverkusen.
Die Veranstaltung wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Filmförderungsanstalt gefördert.
Presseakkreditierungen über info@kommunale-kinos.de und am Freitag, den 01. Dezember ab 14 Uhr im Filmforum im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln
Weitere Informationen:
Borjana Gaković
Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. || Medienpolitische Sprecherin
Urbanstraße 67 (Aufgang 4)
10967 Berlin

+49 (0)30 61642862
+49 (0)176 22827553
borjana.gakovic@kommunale-kinos.de
www.kommunale-kinos.de

13. Bundeskongress der Kommunalen Kinos vom 1.-3. Dezember 2017 in Köln und Leverkusen

Rezepte für halbvolle Kinosäle – zeitgenössische und historische Annäherungen an das Marketing fürs Kino

Unter dem Motto Rezepte für halbvolle Kinosäle – zeitgenössische und historische Reflexionen zum Kinomarketing findet der 13. Bundeskongress der Kommunalen Kinos von Freitag, dem 01. bis Sonntag, dem 03. Dezember 2017 in Köln und Leverkusen statt. Passend zu den filmhistorischen Programmen der Kommunalen Kinos wird auch das Tagungsprogramm über die alltägliche Arbeit hinausgehen. Besucher*innen können sich auf Filmraritäten, eine historische Kinotrailer-Show und eine Plakatausstellung freuen. Darüber hinaus widmet sich der Kongress den vielfältigen Formen und dem Potential von Marketing-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Kommunale Kinos und cinephile Filmarbeit.
Die kommunale Kinoarbeit zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie in ihrem Programm stets auch historischen Filmen sowie unabhängigen Produktionen eine Plattform bietet. Dabei finden randständige Kunstformen wie Experimentalfilme Beachtung, ebenso gering budgetierte Filme regionaler und internationaler Filmschaffender sowie Raritäten aus der 120-jährigen Filmgeschichte. Um die Aufmerksamkeit des Publikums auf diese speziellen Filme und die eigens kuratierten Programme zu lenken, hinter denen kein großes Marketingbudget der Verleihe steht, bedarf es einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit für bestimmte Zielgruppen.
In Impulsvorträgen sowie Workshops und Diskussionen nähern sich Vertreter*innen verschiedener Kulturinstitutionen diesem Thema praktisch und theoretisch an und gehen Fragen nach wie: Welche Kampagnen sind möglich für das anspruchsvolle Programm der Kommunalen Kinos? Gibt es realisierbare und zugleich wirksame Marketingmodelle? Welche Marketingstrategien erreichen welche Zielgruppen?

Marketingstrategien für den Alltag: Workshops und Vorträge

So gibt Fritz Iversen, Theaterwissenschaftler und Werbetexter, Tipps, wie man mit den wirkungsvollen Texten Interesse für schwierig zu vermittelnde Kulturwaren wecken kann. Christine Sievers, freiberufliche Journalistin und Autorin, tätig für das Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. und als Dozentin für Vermittlung zeitgemäßer Praxis der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, stellt Kommunikationskonzepte für Print- und Onlinemedien sowie Social Media vor.
Herzstück des diesjährigen Kongresses sind sechs parallel stattfindende Workshops, in denen unter Anleitung von Social Media- und Marketing-Expert*innen wirksame Marketingstrategien für seltene und ungewöhnliche Filmprogramme erarbeitet werden.

Altes erinnern: historische Kinowerbung als Trailer und Plakat

Eröffnet wird der Kongress im Filmforum im Museum Ludwig mit einer Plakatausstellung, die die Geschichte und Arbeit der Mitglieder des Bundesverbands kommunale Filmarbeit in den vergangen Jahrzehnten sichtbar macht. Mit dem Vortrag Marketing im frühen Kino gibt Dr. Joseph Garncarz, Filmwissenschaftler und Dozent am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln, einen Einblick in die Historie der Film- und Kinowerbung. Darauf folgt die Präsentation von René Grohnert, Leiter des Deutschen Plakat Museums im Museum Folkwang, der die Filmplakatsammlung des Essener Museums vorstellt.
Ein weiteres Highlight ist die analoge, historische Kinotrailer-Show, kuratiert von Mitgliedern des Kollektivs Filmclub 813 in ihrem Kino in der BRÜCKE durch 50 Jahre internationale Film- und Genregeschichte.

Vorhang auf: Filmaufführungen, Filmgespräche, Podiumsdiskussion

Mit Raritäten wie The Hucksters (USA 1947, Regie: Jack Conway), mit Clark Gable und Ava Gardner in den Hauptrollen, bringen wir erst- und einmalig in Deutschland die amüsante Satire auf den Werbebetrieb auf die große Leinwand. Ernst Schreckenberg wird in den Film einführen. Darüber hinaus freuen wir uns auf die Vorführungen und Filmgespräche mit den Regisseuren von Original Copy (D 2015) Florian Heinzen-Ziob und Georg Heinzen und von Die Quereinsteigerinnen (D 2005), Rainer Knepperges und Christian Mrasek.
An einer den Kongress abschließenden Podiumsdiskussion nehmen Vertreter*innen aus Verleih, Kino, Filmkritik und Regie teil und tauschen die Positionen und Perspektiven aus: Christine Reeh-Peters (Kinemathek Karlsruhe), Nils Ebert (W-Film, Köln), Silke J. Räbiger (Internationales Frauenfilmfestival Dortmund|Köln), Daniel Kothenschulte (Filmkritiker, Köln) und Moderatorin Manja Malz (Kinemathek Hamburg & B-Movie, Hamburg-St.Pauli).

Das vollständige Programm entnehmen Sie bitte unserem Flyer.
Der 13. Bundeskongress der kommunalen Kinos ist eine gemeinsame Veranstaltung des Bundesverbands kommunale Filmarbeit e.V., des Filmforums im Museum Ludwig, des Filmclubs 813 e.V. und des Kommunalen Kinos Leverkusen.
Die Veranstaltung wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Filmförderungsanstalt gefördert.

Anmeldung zum Kongress bis 16.11. über die Geschäftsstelle
Tagungspauschale: 55 € / Reduzierter Preis für BkF-Mitglieder und Studierende: 40 €
Für die Filmvorstellungen am Freitag abend und am Samstag abend können auch Einzeltickets an der Abendkasse gelöst werden.

Maple Movies – 8. Ausgabe des Festivals des Kanadischen Films

Der Bundesverband veranstaltet vom 3.10.2017 – 31.1.2018 in Kooperation mit der Botschaft von Kanada in mehreren Städten das Filmfestival Maple Movies.
Dieses Jahr steht es unter dem Motto: A Home on Screen: 150 Years of Canada – 15 Years of Canadian Cinema on Tour
Weitere Informationen gibt es auf der Maple Movies Homepage www.maplemovies.de

Für Buchungsanfragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

Archiv – Sommerworkshop: 18.-19. August Berlin

KEINE ANMELDUNG MEHR MÖGLICH!

ARCHIV – SOMMERWORKSHOP IN BERLIN
18. & 19. August 2017 im silent green Kulturquartier

Das Arsenal und der BkF laden ein Wochenende im August ein, das Archiv des Arsenals vor Ort kennenzulernen. Im Rahmen eines Workshops wird das Archiv für die Kinos zugänglich gemacht, für die eigene Recherche an den Schneidetischen sowie ein kollegiales Brainstorming für neue Programmideen. Die Veranstaltung soll der Auftakt zu einem größeren Projekt sein, bei dem die Kinos dann noch tiefer in das Archiv des Arsenals eintauchen können. Hier die Einladung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.:


Liebe KoKis,

wie einige von Euch sicher wissen, haben wir vor knapp einem Jahr unsere neuen Archivräume im silent green Kulturquartier im Wedding eröffnet. Am neuen Ort ist das Archiv sehr viel zugänglicher, es befindet sich inmitten eines lebendigen kulturellen Umfelds und in unseren Sichtungsräumen kann jeder, der es möchte, unsere Filme an Schneidetischen sichten. In den letzten Jahren habe wir im Rahmen verschiedener Projekte damit begonnen, einige Filme aus dem Archiv zu digitalisieren, zu restaurieren oder neu zu beschaffen. In all diesen Projekten ging es uns um Partizipation: Diejenigen, die unser Archiv nutzen, tragen aktiv dazu bei, wie wir es in die Zukunft überführen. Ein zweiter wichtiger Punkt ist stets die Frage, wie man diese Filme heute wieder zum Leben erwecken kann – wir nennen es nicht ohne Grund „Living Archive“.

Sehr viele dieser Kopien sind einmal oder mehrfach durch Eure Projektoren gelaufen. Ein großer Teil unserer Sammlung ist auch Eure Geschichte, bzw. umgekehrt haben die Kommunalen Kinos einen erheblichen Teil dazu beigetragen, dass diese Sammlung überhaupt existiert. Deshalb würden wir Euch gern in die schrittweise Aufarbeitung des Archivs einbeziehen.

Die Idee ist, im Rahmen eines Workshops im silent green ein Konzept dafür zu entwickeln. Zunächst geben wir Euch eine Einführung in die Geschichte und Gegenwart des Archivs. Wir sammeln Filmtitel und Themen und entwickeln 3-4 Programmideen, so dass am Ende möglichst für jede/n etwas dabei ist (einige wollen gern noch analog spielen, andere können es gar nicht mehr, es können kurze Experimentalfilmprogramme oder größere Filmreihen sein, mit oder ohne Wortveranstaltungen, Publikationen, Ausstellung, oder was auch immer…). Bei Bedarf kann an den Schneidetischen gesichtet werden. Wir versuchen die Filme dann zu digitalisieren, restaurieren, wiederzubeschaffen oder einfach nur die Rechte zu erneuern (je nach Handlungsbedarf), so dass die Projekte zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden können. Der Weg dorthin könnte möglicherweise auch schon Abbildung in Euren Programmen finden.

Um das Ganze zu finanzieren wird der Bundesverband (mit Unterstützung vom Arsenal) aufbauend auf den Ergebnissen aus dem Workshop einen Antrag bei der Kulturstiftung des Bundes stellen. Unsere großen Archivprojekte wurden dort bereits gefördert und wir können uns vorstellen, dass die Chancen einer Bewilligung für ein solches bundesweit stattfindendes Projekt nicht schlecht sind.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele von Euch im August Zeit hätten und mitmachen würden.

Unabhängig davon freuen wir uns immer und jederzeit über Wünsche und Anregungen bezüglich einzelner Filmtitel, die Ihr gern mal wieder zeigen würdet, wenn es noch eine spielbare Kopie oder eine gute Digitalisierung gäbe. Wir würden das prüfen und ggf. in unsere Planungen mit einbeziehen.

Bis bald,
Euer Arsenal


Termin für den zweitägigen Workshop ist der 18. und 19. August.
Die Seminarräume wie Sichtungsräume sind reserviert. Reise sowie Unterkunft müssen selbstständig von den Kinos organisiert werden.
Tagsüber kann man im silent green Restaurant sowie auch in der Umgebung preisgünstig essen.

Anmeldung für den Workshop bitte bis zum 30. Juni 2017 in der Geschäftsstelle des Bundesverbands.

Der 32. Caligari-Filmpreis geht an

EL MAR LA MAR

von Joshua Bonnetta und J.P.Sniadecki
Vereinigte Staaten von Amerika, 2017, 94 Minuten

Jurybegründung:
Der Weg führt durch die Wüste, ein Wasteland. Wie Strandgut liegen da ein Rucksack, Geldscheine, ein Ausweis, ein Name: Der einzige Name in EL MAR LA MAR. Die Stimmen, die wir hören, sind körperlos. Sie erzählen von der Sonne, der Hitze, der Schönheit, von Naturgewalten. Sie erzählen von Tod, Entbehrungen, Leid und Überleben. Uferlos dehnt sich die Sonora-Wüste zwischen den USA und Mexiko. Licht und Schatten, Raum und Zeit, die Spuren im Sand und Objets trouvés hebeln unser Raum- und Zeitgefühl aus, machen den Film zu einer physischen Erfahrung. Migration, Flucht, Politik: die beiden Regisseure bringen in audiovisuell experimenteller Form existenzielle Fragen auf den Punkt. Der Weg führt durch die Wüste.

Die Jurymitglieder:
Sarah Adam (B-Movie e.V, Hamburg-St.Pauli)
Fiona Berg (Kommunales Kino Weiterstadt)
Julia Teichmann (FILMDIENST)

Der Caligari-Filmpreis wird 2017 zum 32. Mal gemeinsam vom Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. und dem Kinomagazin FILMDIENST vergeben. Der Preis geht jedes Jahr an einen stilistisch wie thematisch innovativen Film aus dem Programm des Berlinale Forums. Damit soll auch die besondere Bedeutung dieser Sektion der Internationalen Filmfestspiele Berlin für die kulturelle Kinoarbeit gewürdigt werden.
Die von den Kommunalen Kinos und dem FILMDIENST gestiftete Auszeichnung ist mit 4.000 Euro dotiert. Die Preisträgerin / der Preisträger erhält 2.000 Euro, die andere Hälfte des Betrages wird für Werbemaßnahmen verwendet, um Kinoaufführungen in Deutschland zu begleiten. Seit 2011 beteiligt sich die Firma Trikoton zudem mit einem ungewöhnlichen Preis. Das innovative Modelabel aus Berlin stiftet eine Decke aus ihrer „Voice Knitting Collection“, in die Partitur-Auszüge der Komposition Guiseppe Becces zu dem expressionistischen Stummfilm Das Cabinet des Dr. Caligari eingestrickt sind.