Was wir tun

Der Bundesverband…

…vertritt politische Interessen

Unser Verband vertritt die Anliegen und Forderungen der kulturellen Filmarbeit in Person von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in verschiedenen Gremien auf Länder- und Bundesebene. Dazu zählen bspw. der Verwaltungsrat der FFA, der Deutsche Kulturrat oder Fachanhörungen der Bundesregierung zu aktuellen Themen wie der Novellierung der Film- und Kinoförderung. Dabei machen wir uns stark für eine diverse Kinolandschaft und ein Kino mit Auftrag, das mehr ist als reine Freizeitbeschäftigung.

…kämpft für das filmische Erbe

Nur, wenn es gelingt, die Kräfte der gesamten Filmbranche im Verbund mit der Politik zu bündeln, können die dramatischen Verluste in den Filmarchiven aufgrund mangelnder Finanzen aufgehalten werden. Filmgeschichte, das sind die Filme, die zirkulieren, die Filme, die gesehen und diskutiert werden. Schon jetzt ist ein Teil der Filmgeschichte für immer verloren gegangen. Allein die Digitalisierung von bedeutsamen Filmwerken aller Genres im kinotauglichen Format könnte diesem Trend entgegenwirken. Der BkF setzt sich hierfür mit großer Vehemenz auf allen kultur-und filmpolitischen Ebenen ein.

…setzt Maßstäbe

Der Caligari-Filmpreis zeichnet einen stilistisch und thematisch innovativen Beitrag aus dem Berlinale Forum aus. Die Auszeichnung beträgt 4000 €. Der Preisträger/die Preisträgerin erhält die Hälfte, ebenfalls 2.000 Euro werden für eine Filmtournee, bzw. als Unterstützung des deutschen Verleihs vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Claude Lanzmann, Néjia Ben Mabrouk, Béla Tarr, Fernando Pérez, Alan Berliner und Marie Loisier. Mit dieser Auszeichnung setzt der Bundesverband Maßstäbe im Hinblick auf anspruchsvolles, kunstvolles Kino.

…bietet Service

Der Bundesverband leistet Unterstützung bei der Programmarbeit, organisiert Filmtourneen und vermittelt internationale Filmreihen und Programme.
Er berät bei rechtlichen Problemen und in allen Fragen kommunaler Filmarbeit.
Er vermittelt seinen Mitgliedern Festivalakkreditierungen für Berlin, Locarno und Venedig.

…veranstaltet jährlich einen Bundeskongress

Jeweils in einem anderen Kino, zu den Grundlagen kommunaler Filmarbeit, zu Filmgeschichte und Kinotechnik, zu neuen Entwicklungen und Tendenzen, zu Filmsprache und Genres. Weitere Tagungen Kommunaler Kinos sind das Mannheimer und das Bremer Symposium.

…macht Angebote

Information und Kommunikation bieten die Zeitschrift kinema kommunal, die viermal jährlich erscheint, der regelmäßige Programmaustausch, Publikationen zu Tagungen, Seminaren und Filmen.
Eine Art Lexikon der kommunalen Filmarbeit ist das Handbuch kulturelle Kinoarbeit. Es bündelt Sachkenntnis und Erfahrungen zu allen wichtigen Themen wie Programmkonzeption, Rechtsfragen, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierung, Kinotechnik, Verleiher und Archive. Auf dieser Webpräsenz können Kinos und Bundesverband ihre Kommunikation nach innen und außen schneller und aktueller gestalten. Das Netzwerk der Filmkultur wird dichter.

…sichert Ressourcen

Der Bundesverband kommunale Filmarbeit engagiert sich bei Verleihern, Archiven und Inhabern von Filmrechten dafür, Filme für die Kommunalen Kinos verfügbar zu machen. Darüberhinaus sammelt er in einem hierfür eingerichteten Filmfonds Gelder für den Ankauf, die Herstellung oder Rekonstruktion von Kopien sowie den Erwerb von Lizenzrechten. Viele wichtige Filme finden nur durch diese Initiativen ihren Weg in die Programme und zum Publikum der Kommunalen Kinos. Ein eigener Verleih hält Kostbarkeiten wie das Filmprogramm “Vom Grand Café zu Griffith” über die Anfänge des Kinos bereit.

Mitglied werden oder noch offene Fragen?

Alle kommunalen, studentischen oder nichtgewerblichen Kinos, die kulturelle Filmarbeit leisten, können im BkF Mitglied werden. Bei Fragen oder Interesse helfen unsere FAQs oder die Geschäftsstelle gerne weiter.

Satzung:
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Aufnahmeantrag:
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