BkF-Filmverleih


  • Maple Movies 2017 in Kooperation mit der Kanadischen Botschaft in Berlin und unterstützt von Telefilm Kanada verleihen wir im Rahmen des 8.Maple Movies Festivals 9 kanadische Filme. Weitere Informationen gibt es auf der Maple Movies Homepage
    Format: DCP
    Zeitraum 3.10.2017-31.1.2018 (Verlängerung eventuell möglich)
    Flyer (Dropbox)
    Materialien (Dropbox)
  • Seit Mai 2017 verleihen wir die Kinofilme von Heinz Sielmann in Kooperation mit der Heinz Sielmann Stiftung anläßlich des 100. Geburtstags des bekannten Tierfilmers und Naturschützers am 2. Juni 2017.
    Zum Artikel über die Filmreihe (Kinema Kommunal 1-2017)
    Format: DCP oder BluRay
    Materialien

  • Die BkF-Geschäftsstelle organisiert die Termine und den Verleih für die KURZ.FILM.TOUR. Der Deutsche Kurzfilmpreis im Kino. im Bereich der kommunalen Kinos. Nähere Informationen zur Tournee gibt es in der Geschäftsstelle und auf www.kurzfilmtournee.de.
    Verleihzeitraum für die Tour mit den Filmen der Preisverleihung des Vorjahres ist immer vom 15.März bis 31.Dezember. Format: DCP oder BluRay

  • Vom „Grand Café“ zu „Griffith“ – Ein 16mm-Filmprogramm zu den Anfängen des Kinos
    „Es gibt Menschen, die nie in Kinemas gehen. Es gibt auch Menschen, die nie ins Bad gehen. Beide Sorten sind mir höchst unsympatisch.“ (Hanns Heinz Ewers)
    Am Anfang ist das Kino männlich und heißt der Kino bzw. Kinema als Abkürzung für der Kinematograph, wie die Brüder Lumière ihre epochale Erfindung nennen. Ebenso unbekannt wie das „Geschlecht“ des Kinos sind vielen auch die ersten 15 Jahre seiner Geschichte. Zum einen gilt der größte Teil dieser Pionierzeit als verloren, zum anderen werden internationale Titel dieser Epoche nur von wenigen deutschen Einrichtungen archiviert.
    Der Bundesverband kommunale Filmarbeit hat deshalb 1996 auf vielfachen Wunsch ein 16mm-Filmprogramm zusammengestellt, wobei viele Kopien aus den USA beschafft werden mußten. Orientierungspunkt war das gleichnamige, von Kai Gottlob aus Archivbeständen des filmforum Duisburg realisierte Programm.
    Die Raritäten des Programms vermitteln die Grundlagen, nach denen Film/Kino heute noch funktionieren: Dokument (Linie ‚Lumière‘) vs. Fiktion (Linie ‚Méliès), Erotik (Thomas Edisons „The Kiss“), erster Spielfilm und Komödie/Burleske („Der begossene Rasensprenger“), mise en scène und Filmtricks („Die Reise zum Mond“), erster Western (Edwin Porters „The great train robbery“), Parallelmontage mit Rettung in letzter Minute („The lonely villa“ von David W. Griffith), Verbindung von Dokumentarischem mit Inszeniertem (Porters „The life of an american fireman“), …
    Höhepunkte des Programms sind zudem der deutsche Filmpionier Oskar Messter, der 1934 rückblickend über die ‚Uranfänge des Films‘ spricht und seine ersten Tonfilme (Tonbilder genannt) präsentiert; weiter der Méliès-Film „Die Reise durch das Unmögliche“, der in einer kolorierten Fassung vorliegt; in Porters „Uncle Josh at the Moving Picture Show“ wird das Kino selbst zum Thema – die Selbst-Reflexion des Mediums beginnt also schon sehr früh; schließlich können wir Mary Pickford und Mack Sennett als Darsteller in „The lonely villa“ bewundern.
  • Drei Georgische Stummfilme (35mm-Kopien):
    • Meine Grossmutter – Konstantin Mikaberidse, UdSSR/Georgien 1929, 67 min; 35mm; Stummfilm mit Musik, deutsche Zwischentitel.
      Diese bitterböse Satire auf Bürokratie, Protektionismus, Karrierismus und Spießbürgertum – der erste in Georgien verbotene Film – lag 50 Jahre lang auf Eis. In dem außergewöhnlichen Werk wird ein gewissenhafter Bürokrat entlassen. Seine Frau droht mit der Scheidung, wenn er nicht sofoert eine andere Arbeit findet. Nach langem Klinkenputzen rät ihm ein Freund, „eine Großmutter“, d.h. eine Protektion zu finden. Gesagt, getan. Aber die Sache hat einen Haken.
    • Elisso– Nicolaj Schengelaja, UdSSR/Georgien 1928, 90 min; 35mm; Stummfilm mit Musik; deutsche Zwischentitel
      Elisso ist ein Film über die Kolonisation des Kaukasus und über die Korruption, die Lüge und die Gewalt, welche die „tapfere russische Armee“ einsetzte, um den Tscherkessen ihr Land zu entreissen und sie in die Türkei zu vertreiben. Der Film beschränkt sich aber nicht Auf diesen Einzelfall aus den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts, sondern versucht, einen Modellfall kolonialistischer Unterdrückung darzustellen.
    • Das Salz Swanetiens – Michail Kalatosov, UdSSR/Georgien 1930, 55 min; 35mm; Stummfilm mit Musik; deutsche Zwischentitel
      Der hervorragende ethnographische Film über die vergessene, im Bergmassiv des Kaukasus isolierte Region Swanetien ist das Debüt des Kameramannes und Kuleschov-Schülers Kalatosov als Regisseur. Sein schönes, herbes, sogar grausames Werk steht auf einer Stufe mit Bunuels „Las Hurdes“. In einigen Effekten erkennt man schon den späteren Autor von „Wenn die Kraniche ziehen“.